Am ersten November-Wochenende fand das Weistracher Hestadagar statt. Viele trotzten dem erfrischenden, nebeligen Wetter und zeigten schöne Leistungen bei verschiedensten Bewerben in Geschicklichkeit, Dressur und Gangbewerben!

Ein großer Dank gilt allen Helfern, durch die wieder einen reibungslosen, gut organisierte Hausturniers organisiert werden konnte!

Im Rahmen des Hestadagars wurden die Vereinsmeister 2014 in Dreigang- und Mehrgang ermittelt!

Herzlichen Glückwunsch allen Siegern & Platzierten!

 

Dreigang

Jugend:

  1. Matthias Dannbauer
  2. Sophie Horner

Allgemeine Klasse:

  1. Vanessa Adami
  2. Sigrid Donner

 

Mehrgang

Jugend:

  1. Lilli Zelsacher
  2. Lucia Bräu
  3. Sopie Horner

Allgemeine Klasse:

  1. Sandra Horner
  2. Martina Wintersberger
  3. Theresia Dannbauer

 

Fotos gibts natürlich in der Galerie!

 

Vom 12. - 14. September 2014 fanden die NÖ Meisterschaften am Stefanihof in Stratzing statt.
Weistrachs Reiterinnen waren wieder sehr erfolgreich mit dabei.

 

Herzlichen Glückwunsch den neuen NÖ Meisterinnen:

Johanna Kirchmayr (Fünfgang Jugend), Angelika Lehner (Viergang JR)

 

 

JEDES einzelne Mitglied des Turnierkader-Weistrach hat mindestens eine dieser Anerkennungen mit nach Hause gebracht und darauf sind wir mächtig stolz!!

Das letzte Wochenende hat sich einzig und alleine um die jungen Stars der Islandpferdeszene gedreht. Von Donnerstag bis Sonntag machten sich 9 jugendliche Weistracherinnen samt Anhang auf den Weg Richtung Gänserndorf auf den Aspacherhof von Familie Stowasser. Der Transport klappte für alle prima und am Donnerstag wurden die Pferde schon am Turnierplatz mit Gereon "probegeritten" und für tauglich erklärt Wink.

Freitagmittag ging es auch schon los mit den Bewerben. Den ganzen Nachmittag wurde getöltet was das Zeug hielt und jeder unserer Mannschaft konnte sich einen Platz in einem der zahlreichen A-Finali erreiten.

Am Samstag fanden dann die ganzen Vier- und Fünfgangprüfungen statt. Ich möchte euch hier jetzt nicht mit der Aufzählung der einzelnen Ergebnisse langweilen, das könnt ihr ohnehin jederzeit auf der ÖIV Homepage nachlesen. Zu erwähnen sind aber auf jeden Fall die 8 (!!) Meistertitel die Lilli, Angelika und Paula gemeinsam eingeheimst haben. Gratulation!

Ich möchte noch einmal betonen, wie toll ich es finde, wie die Weistracher Mädels zu einem Team geworden sind, wie sie zusammenhelfen, wie sie gemeinsam Spaß haben bis sie abends todmüde ins Bett fallen, wie sie sich gegenseitig die Daumen halten, sich bejubeln, die Pferde satteln helfen und wie sie gemeinsam mit ihren riesigen orangen Fahnen ganz stolz bei der Siegerehrung feiern. Dies ist der Grund warum wir den Turnierkader ins Leben gerufen haben. Ich war bei der ÖJM die ganze Zeit dabei und ich habe schon lange kein Turnier mehr erlebt, bei dem der Spaß und die Freude am Reiten so im Vordergrund gestanden sind. Natürlich gibt es immer wieder mal Ausrutscher in den Prüfungen und ein paar Tränchen, wenn was nicht klappt. Aber wenn man dann Freunde, Eltern, Trainer, etc. dabei hat, trocknen die Tränen umso schneller und man freut sich auf die nächste Herausforderung!

Der größte Dank gilt nach dieser erfolgreichen, spannenden und siegreichen Österreichischen Jugendmeisterschaft den Eltern. Wir wären alle nicht da wo wir heute sind, wenn wir die liebevolle Unterstützung und Hilfe unserer Familie nicht hätten. Besonders dieses Mal ist es mir aufgefallen, welch einen wichtigen Part die Eltern bei so einer Veranstaltung haben. Ich glaube, so viele Starter der Kinderklasse hatten wir selten bei einem Turnier dabei, und das finde ich richtig cool! DANKE, dass ihr das euren Kindern ermöglicht und somit uns die Chance gebt, zu einer großen Gemeinschaft zusammenzuwachsen, hinter der noch viel mehr steht als der sportliche Erfolg und die Liebe zu unseren Pferden, nämlich die Freundschaft.

In diesem Sinne freue ich mich schon ganz besonders auf die Niederösterreichischen Meisterschaften im September. Ich bin mir sicher, wir fahren dann mit einer noch größeren Mannschaft. Weiters ist Stratzing ein besonders schönes Ausflugsziel! Ich fahre nun schon jahrelang zu den NÖM auf den Stefanihof und ich bin jedes Mal wieder von dem Ambiente und der guten Stimmung dort begeistert. Wir würden uns über ganz viele Besucher, Daumen-Drücker, Anfeuerer und Klatscher freuen.

Bis dahin, eure Hannah!

PS: Einige Fotos findet ihr in der Galerie!Smile

 

Wenn auf Gut Pöllndorf hunderte Luftballons aufgehängt werden, im Innenhof die Griller rauchen, die Therapiepferde festlich geschmückt sind und aus den Lautsprechern eine bunte Mischung aus Heidi, Rock, Pop und Volksmusik tönt,  dann ist es soweit: das alljährliche Hippotherapieturnier, organisiert vom Vorstand des eigens dafür gegründeten Vereins „Auf4Hufen“ (www.auf4hufen.at) steht unmittelbar bevor. Wenn die ersten Buggys und Rollstühle anrollen, ist er gekommen, der lang ersehnte Moment, es kann losgehen. Genauso geschehen am 29. Juni 2014, nach monatelangen Vorbereitungen, Sponsorensuche und manchmal mühevoller Planung bis ins kleinste Detail war der große Tag gekommen, an dem alle kleinen und großen PatientInnen, die wöchentlich zu Wolfgang, Martina, Eva & Daniela in die Hippotherapie kommen, ihr Können vor einem großen, frenetisch jubelnden Publikum präsentieren dürfen. Knapp 40 StarterInnen waren heuer mit dabei, an einem Tag, an dem wirklich jedem ein breites Grinsen im Gesicht stand, seien es die ReiterInnen selbst, die zahlreichen freiwilligen Helferleins, die sich einen Tag in den Dienst der guten Sache stellten oder das Richterteam, das heuer von Daniela Sasse (der neuen Präsidentin des Österreichischen Islandpferdeverbands) und Rutger Bonten (Sportreiter und WM Teilnehmer) tatkräftig beim Zücken  von Sternen, Smilies, Spidermans, Kronen, Herzen, Zebras, Minnie Mäusen usw.… unterstützt wurde. 

Jeder war mit Freude erfüllt und stimmte gerne in den Jubel und Beifall mit ein, der den ganzen Tag über herrschte. Einzig Petrus machte uns an diesem Tag ein bisschen zu schaffen, denn nachdem wir bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen losstarteten, wurde der Himmel langsam immer dunkler und es hieß rasch einen Notfallplan aufstellen, bevor der große Regen kam. Auch diese missliche Situation wurde bestens gelöst und nach gekürzter Mittagspause und kurzfristig geändertem Zeitplan konnten bis zur vorletzten Starterin alle auf der Außenanlage ihre Künste präsentieren. Danach wurde rasch die Halle hergerichtet für  Clemens, den letzten Starter und die anschließende Siegerehrung, die schon sehnsüchtigst  erwartet wurde. Nachdem alle halbwegs gut ins Trockene gekommen waren, konnte es schon wieder weiter gehen. Als Clemens mit Nafni seine Dressur bestritten hatte und dafür gewohnt tolle Noten zwischen „Cowboy“ und „Daumen hoch“ erntete, schritten wir zum feierlichen Abschluss dieses Tages, der Siegerehrung.  Für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin, gab es eine Urkunde, die das Erreichen des fantastischen Platzes noch einmal belegte und gleich mit einem Beweisfoto des Ritts ausgestattet wurde. Außerdem gabs blaue Schleifen für alle und eine Brüste, damit die Therapiepferde in Zukunft noch mehr glänzen. Mächtig stolz waren sie alle auf ihre Leistungen und das können sie auch wirklich sein, denn so ein vielfältiges Programm gibt’s nur selten zu sehen. Es wurde durchs Labyrinth gelenkt, ein Windrad transportiert, im Slalom geritten, Kunststücke vorgezeigt und im Viereck Dressuren geritten. Jeder zeigte das, was in seinen Möglichkeiten stand und erntete dafür Applaus und Jubel die gleich wieder motivieren ein Jahr lang zu trainieren, um nächstes Jahr schon wieder ein bisschen etwas anderes zeigen zu können. Vermutlich fielen alle, die an diesem Tag mit dabei waren, am Abend überglücklich ins Bett und dies galt, glaub ich nicht nur für die Kindern sondern für alle Beteiligten dieses Events, sei es das Organisationsteam, die Helfer oder die Richter.

So ein Tag hinterlässt mehr als nur positive Spuren in den Herzen und dafür möchten wir uns noch einmal bedanken. Ohne die Unterstützung von Freunden, Familie und Vereinskollegen aus dem Reitverein wäre dieser Tag nicht möglich. Stundenlang wurde bereits am Samstag aufgebaut und dekoriert, hunderte Liter Getränke ausgeschenkt, kiloweise Koteletts & Bratwürstel wie am Fließband gegrillt, im Vorfeld Kuchen gebacken, Folienkartoffeln eingewickelt, Luftballons aufgeblasen, Rasen gemäht, Zelte aufgestellt, literweise Seifenblasen geblasen usw.… - Danke, dass ihr auch heuer wieder mitgeholfen habt und an diesem Tag all eure Energie für uns bereit gestellt habt, damit wir gemeinsam so etwas großes schaffen können. Außerdem danken wir natürlich unseren Sponsoren, die uns mit Warenspenden und Geldspenden ermöglicht haben, diesen Tag auch heuer wieder für alle PatientInnen und ihre Angehörigen & Freunde vollkommen kostenlos anbieten zu können. Dieses Privileg, so einen Tag, dank der finanziellen Unterstützung so vieler Firmen, Organisationen und auch Privatpersonen, einfach verschenken zu können, möchten wir auch in Zukunft nicht missen. Ohne Sponsoren wäre das Hippoturnier nicht möglich, genauso wenig wie ohne unsere Therapiepferde Nafni, Villy und Brá, die an diesem Tag unermüdlich im Einsatz waren und mit viel Hingabe und Liebe, ihre 4 Hufe zur Verfügung stellten, um so vielen Menschen das „Glück dieser Erde“ zu schenken. Wir hoffen auch nächstes Jahr wieder alle an unserer Seite zu haben, wenn es wieder „Hopp, hopp, hopp – Pferdchen lauf Galopp“ durch die Lautsprecher tönt… Smile

Eva Harant

PS: Fotos gibt's in Galerie!

 

Vom 20. - 22. Juni fanden in Straßwalchen die diesjährigen Österreichischen Meisterschaften statt. Vom IRC Weistrach mit dabei waren Barbara und Johanna Kirchmayr  mit Snaelda & Fjölnir sowie Sylgja & Kengala, Barbara Beck mit Vopni, Paula Chmelik mit ihrer schnellen Náttdis, Helene Merkinger und Lettir, Eva Harant und Vör, Inge Weinberger und Prins, Kerstin Widmann und Freyja sowie Martina Wintersberger mit der schicken braunen Stute Aleiga. Nachdem wir bei strahlenden Wetter am Donnerstag angereist waren und sehr erfreut waren, dass es in Straßwalchen am Turnier zur Abwechslung mal kein schlechtes Wetter hatte wurde diese Freude jäh getrübt, denn bereits am Freitag als wir die Augen in unseren Zimmern aufschlugen, hörten wir das Prasseln des Regens an unseren Fenstern. Das war‘s also mit dem Schönwetter. Die Sattelitenbilder am Handy immer im Blick hofften wir, dass der Regen bald nachlassen würde, doch diese Hoffnung wurde schnell getrübt, denn zwischen den  Salzburger Bergen schienen sich die Regenwolken irgendwie festgesetzt zu haben. So starteten die ersten Bewerbe am Freitag und einer nach dem anderen kam klatschnass bis auf die Unterwäsche aus dem Bewerb, Fazit Spaß macht es ja irgendwie trotzdem, denn wir haben uns ja nicht umsonst ein Outdoor-Hobby ausgesucht und wie Barbara Beck uns zeigt muss man nur kreativ genug sein um sich vor Kälte und Nässe angemessen zu schützen Smile. Gegen Abend sollte das Wetter endlich besser werden und es ging auf der Passbahn weiter. Das bessere Wetter hielt sich allerdings nur kurz und während der PP1 kam der nächste Regenguss vom Himmel. Nachdem die Pferde versorgt waren, ging es so schnellstmöglich unter die warme Dusche.

Am nächsten Morgen zeigte sich der Wettergott bereits ein bisschen gnädiger gestimmt und es war trocken geworden, also von oben zumindest, denn der Matsch war natürlich noch immer da. So ging es bei kühlen Temperaturen und vereinzelten Sonnenstrahlen in den zweiten Tag. Die Zuschauerbänke füllten sich immer mehr und die Stimmung war gut. Das Team vom Reitverein Burghauser stellte ein vielfältiges Catering auf die Beine und war auch ansonsten organisatorisch auf Zack, es gab nichts zu meckern, die Österreichischen Meisterschaften fanden in jedem Falle einen würdigen Rahmen, auch wenn das Starterfeld größtenteils von den deutschen Nachbarn dominiert wurde. Samstagabend fanden alle Ehrungen, die für gewöhnlich im Rahmen der Schlussparade abgehalten werden, in der Reithalle statt. Alle ReiterInnen waren vor einem nicht zu knappen Publikum in Reitkleidung in die Halle gekommen um nacheinander das Treppchen zu erklimmen. Eine sehr nette Idee, die guten Anklang fand und sicherlich eine Wiederholung wert ist. Am Abend wurde zur gemeinsamen Abendveranstaltung in ein nahegelegenes Gasthaus geladen. Hier hat die Organisation aber leider versagt und aus einer sehr guten Idee wurde ein etwas mühsamer Abend mit zu wenigen Sitzplätzen und viel zu langen Wartezeiten auf das bereits am Donnerstag vorbestellte Essen. Im Rahmen der Abendveranstaltung wurden die Hauptpreise der Tombola gezogen, einer Tombola, die diesmal wirklich etwas zu bieten hatte und bei der kaum Preise dabei waren, die man nicht gebrauchen konnte. Am Sonntag ging‘s dann in die finalen Runden auf der Ovalbahn, das Wetter besserte sich deutlich und der Sommer kehrte zurück. Bei angenehmen Temperaturen und vollen Zuschauerrängen wurden die Österreichischen Meister gekürt und die Sieger der einzelnen Bewerbe ermittelt.

Es gab einiges zu sehen, auch die Reiterinnen aus Weistrach waren in einigen Endausscheidungen vertreten. Wie bereits in Andorf dominierte Martina Wintersberger mit ihrer Aleiga die Klasse der Jungen Reiter in C. Sie sicherte sich den Sieg im V5, V9 und T5, im T7 belegte diese Kombination den 2. Platz. Ebenfalls sehr erfolgreich war Johanna in der Jugendklasse mit ihren beiden Pferden Sylgja und Kengala. Sie sicherte sich den Sieg im F2, sowie jeweils einen 2. Platz im V2, T4 und T7. Paula Chmelik sicherte sich mit 5 schönen Passläufen auf ihrer Náttdis die Siege im Speedpass und der PP2 Jugendklassen. Im Speedpass hätte sie mit der Zeit, die die routinierte Náttdis auch bei schwierigen Bodenverhältnissen auf die Bahn legte, auch den Sieg über alle Klassen in der Tasche gehabt. Helene Merkinger war ebenfalls in einem Finale vertreten und erreichte mit ihrem Mietpferd Lettir den 5.Platz im V9. Im Finale der F1 war Babsi mit Fjölnir zu sehen, die beiden erreichten den 4. Platz. Im Allgemeinen ist anzumerken, dass es schon etwas schade ist, dass aus den Reihen er Österreichischen Equipe kaum Starter auf den Österreichischen Meisterschaften vertreten waren und der überwiegende Teil der Siege und Platzierungen in den A und B Bewerben an die Nachbarn aus Bayern fiel. Dennoch war es ein sehr schönes und gut organisiertes Turnier, auf dem man einige schöne Bilder zu sehen bekam und viele nette Leute traf…

Eva Harant

 

Nun gibts endlich, als kleinen Rückblick, in der Rubrik "Galerie" eine kleine Auswahl von Fotos vom Hestadagar,
welches am 15. Juni auf Gut Pöllndorf stattgefunden hat.

 

Herzlichen Dank allen Helferinnen & Helfern, die uns bei der Organisation & Durchführung unterstützt haben.

 

 

 

 

Nachdem einige Reiterinnen aus Weistrach bereits im März beim Hallenturnier in Stadl Paura am Start waren, erfolgte von 22. bis 25. Mai sozusagen der Outdoor-Saison-Auftakt für die Weistracher in Andorf. Der Einladung von Inge Schlederer und dem Team der Andorfer Pferdefreunde, die seit Jahren für ein tolles, engagiertes Turnier stehen, sind 13 Reiterinnen aus Weistrach gefolgt. Nachdem das Turnier in Andorf letztes Jahr mehr oder weniger dem sintflutartigem Dauerregen zum Opfer gefallen war und schließlich vorzeitig abgebrochen werden musste, ließ der Wetterbericht heuer auf bessere Umstände hoffen und so sollte es auch werden. Das ganze Wochenende konnten wir angenehme Temperaturen und zeitweise strahlenden Sonnenschein genießen. Die immer wieder vorhergesagten Gewitter und Regenschauer traten nicht ein und so konnten die Bedingungen kaum besser sein.

Ursprünglich waren über 140 ReiterInnen genannt, nachdem in einem Stall in Stockerau allerdings die Druse ausgebrochen war, gab es einige Absagen und so waren es schlussendlich ein bisschen über 100 Starter und somit auch ein deutlich weniger straffer Zeitplan, der sogar am einen oder anderen Tag ein bisschen Zeit zum Ausschlafen ermöglichte. Mit Lilly Zelsacher in der Kinderklasse, Theresia Dannbauer in der Jugendklasse und Eva Groißmayr in der Allgemeinen Klasse waren diesmal gleich 3 Turnierneueinsteigerinnen mit von der Partie. Johanna Kirchmayr und Eva Harant waren jeweils mit einem neuen Pferd am Start, Beate Kaltenecker startet mit ihrem Moli ebenfalls das erste Outdoorturnier. Anja Kahlig war nach einem Jahr Turnierpause wieder mit ihrem Solon dabei. Barbara Kirchmayr-Urban startete neben Fjölnir auch noch mit den beiden Stuten Ina und Snaelda, für die es ebenfalls das erste Turnier war. Pia Schörghuber, die neben Johanna und Paula Chmelik in Andorf um einen Platz für den FEIF Youth Cup in Island kämpfte, war nach langer Turnierpause mit ihrem Leihpferd Kvika am Start. Die eben bereits erwähnte Paula startete Náttdis, die routinierte Rennpass-Stute ihrer Schwester. Neben der turniererfahrenen Náttdis waren außerdem noch Sylgja mit Johanna Kirchmayr am Start sowie die eingespielten Pferd-Reiter-Teams,  Martina Wintersberger mit Aleiga, Vanessa Mayer mit Máni und Vicky Weber mit Tjaldari. Es war also eine große bunte Truppe aus erfahrenen ReiterInnen, NeueinsteigerInnen, jungen Pferden, erfahrenen Pferden und geliehenen Pferden in den verschiedensten Kombinationen. Sämtliche Ergebnisse stehen für alle Interessierten auf der ÖIV Homepage unter Sport, Ergebnisdienst zur Verfügung – für einige Highlights soll aber auch hier noch kurz Platz gefunden werden. Martina Wintersberger und Aleiga dominierten in den C Bewerben mit sehr schönen Punkten rund um 5,60 die Klasse der Jungen Reiter. Sie konnten die Töltprüfungen T5, T7 sowie den Viergang V9 und die Gesamtwertung für sich entscheiden, im V5 landeten sie hinter einer Gastreiterin aus Deutschland auf dem 2. Platz.  Anja Kahlig und ihr heißes Eisen Sólon konnten ebenfalls in einige Finals der jungen Reiter (T7, V5, V9) einziehen und buchten dort jeweils fix den 3. Platz für sich.  Paula Chmelik mit der schnellen Náttdis, meisterte die PP2 und den Speedpass sehr gut und konnte somit beide Bewerbe mit schönen Punkten und Zeiten in der Jugendklasse für sich entscheiden. Johanna und ihre neue Stute Kengala lieferten in den C Viergangprüfungen der Jugendklasse sehr schöne Vorstellungen und entschieden somit beide Finals (V5 und V9) mit einer Endnote über 6 Punkten für sich – ein gelungener Turniereinstieg für die beiden. Ebenfalls über einen gelungenen Turniereinstieg konnte sich Eva Harant mit ihrer jungen Stute Vör freuen, die beiden erreichten im Speedpass auf Anhieb eine Zeit unter 9 Sekunden (8,87), sozusagen die erste magische Hürde am Weg zum schnellen Rennpasser und somit den 3. Platz in der Allgemeinen Klasse. Alle weiteren Ergebnisse aus Andorf findet ihr wie gesagt auf der ÖIV Homepage zum Nachlesen.

Ein letztes Highlight aus Andorf soll hier noch erwähnt sein. Das Turnier fungierte unter anderem als Teil der Qualifikation zum FEIF Youth Cup in Island. Alle 3 Kandidatinnen aus Weistrach schafften die Qualifikation und werden somit mit der Österreichischen Mannschaft nach Island fliegen. Wir wünschen Pia, Paula und Johanna an dieser Stelle schon einmal viel Spaß in Island und hoffen, dass sie uns nach ihrer Rückkehr hier von ihrem Abenteuer berichten werden. Das nächste Turnier, an dem einige Starterinnen aus Weistrach teilnehmen werden, sind die Österreichischen Meisterschaften in Straßwalchen die im Juni am verlängerten Wochenende von Fronleichnam über die Bühne gehen werden.

 

Am 26. April nahmen einige Weistracher Reiterinnen am Übungsturnier in Achleiten teil.

Fotos von diesem spannenden Tag könnt ihr euch in der Galerie ansehen.