Ende Oktober fegte das Sturmtief Grischa über Österreich. Naturgemäß fegte es auch übers Mostviertel und bedrohte das vom IRC Weistrach organisierte Saisonfinale auf Gut Pöllndorf. Durch einen taktischen Schachzug gelang es, das für zwei Tage angesetzte Turnier zu retten.

Am Samstag, dem 28. Oktober, wurden die meisten Bewerbe durchgezogen, da sich der Sturm am Sonntag zum Orkan aufbauen sollte. Reiterinnen und Reiter trotzten dem stürmischen Wind und lieferten schöne Vorstellungen auf der Passbahn, auf der Ovalbahn und in der Halle.

Das restliche Programm wurde auf Mittwoch verschoben.  Denn am Sonntag tobte wie angekündigt der Orkan. Schon am Vorabend wurde sicherheitshalber das Boxenzelt geräumt. Denn dieses hatte keine Chance gegen Grischa und zerfiel in seine Bestandteile. Im nahen Enns sind Windgeschwindigkeiten von 140 km/h gemessen worden.

Weit mehr als 100 Teilnehmer zeigten bei diesem Turnier, das auch bei den Sponsoren großes Interesse hervorgerufen hat, ihr Können. Für jeden war etwas dabei, für die Reitschüler, die erfahrenen Turnierreiter des IRC und für die Gäste, die beispielsweise aus Tirol und der Steiermark anreisten. Um die Hemmschwelle beim rasanten Rennpass etwas zu verkleinern, wurde erstmals der sogenannte Easy Speedpass ausgetragen. Benannt ist dieser nach Sponsor Easy Force, der Pferdefutterfirma des erfolgreichen WM-Passreiters Rutger Bonten. Anstatt 100 waren bei dieser Übung für Einsteiger nur 70 Meter im fliegenden Pass zurückzulegen. Die Passrennen fielen leider dem Sturm zum Opfer.

Es gab jede Menge Sachpreise zu gewinnen. Im Rahmen des Saisonfinale fand  erstmals die Youth Challenge für Unter-18-Jährige statt, die das Zeug hat, zu einem Klassiker in der Islandpferdeszene zu werden. Romy Pölz ging aus der aus verschiedenen Bewerben zusammengesetzten Challenge als Siegerin hervor und gewann den Hauptpreis, einen Sattel von 3S.

Eine Innovation stellte auch der Teambewerb dar, vor allem bereitete er den Teilnehmern bei allem Ehrgeiz einen großen Spaß. Jede Reiterin, jeder Reiter, hatte einen der fünf Gangarten des Islandpferdes, so schnell wie möglich zu absolvieren, also Schritt, Tölt, Trab, Galopp und Pass. Zudem hatte die/der Sportlichste jedes Teams 70 Meter zu laufen. Die Zeiten wurden zusammengezählt, für Taktfehler gab’s Strafsekunden. Spannend waren auch die Geschicklichkeitsprüfungen. Und einen Augenschmaus lieferte der Kostümritt mit fantasievoll verkleideten Vier- und Zweibeinern. Den gewannen übrigens Niki Lauda auf Ferrari und James Hunt auf McLaren in Anlehnung an den Film Rush.

 

2012 02 16 LogoAm 28. und 29. Oktober findet auf Gut Pöllndorf das Finale der Turniersaison 2017 statt. Es ist wirklich für jede und jeden etwas dabei, auf der Passbahn, auf der Ovalbahn und in der Halle. Ausgeschrieben ist erstmals eine Youth Challenge für Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Es gibt Bewerbe für Turnierreiter, es gibt aber auch lizenzfreie Bewerbe, für die man keine Startkarte braucht. Voraussetzung ist das Islandpferdezertifikat oder der Reiterpass. Der Bogen spannt sich von Speedpass und Passrennen für Profis über Easy Speedpass und Passrennen für Einsteiger bis zur Geschicklichkeit und zur Kostümprüfung. In der Futurity werden junge Pferde vorgestellt, selbstverständlich stehen auch Viergang- und Fünfgangprüfungen sowie Töltbewerbe auf dem Programm. Auch Dreigänger haben eine Chance in der Mehrgangprüfung, in die Wertung kommen die drei besten der fünf Gänge, die das Islandpferd zu bieten hat.

Es winken Sachpreise. Anmeldungen auf www.isi-events.at.

-> Details in der Ausschreibung.

 

26 Paare vom IRC Weistrach gingen bei den Niederösterreichischen Landesmeisterschaften in Langschwarza an den Start. Es gab viele schöne Erfolge, also viele Schleifen und Medaillen. Johanna Kirchmayr gewann mit Hani bei den jungen Reitern die Gesamtwertung im Viergang Sport A/B, Angelika Lehner wurde mit Tjaldur Dritte. In der Kinderklasse wurde Johanna Osterkorn mit Aria in der Gesamtwertung Viergang Sport C ebenfalls Dritte.

Hier der Überblick über alle Leistungen:

 

Andres Osterkorn (AL) und Heillandi: Platz drei im T6 (4,20 P), Platz neun im T8 (4,93 P), Platz zwei im V9 (5,46 P), Platz zwölf im V5 (4,13 P)

Angelika Lehner (JR) und Andri: Platz zwei im F9 (4,60 P), Platz sechs im T7 (4,70 P), Platz fünf in der PP2 (1,09 P)

Angelika Lehner und Tjaldur: Platz drei im T2 (6,09 P), Platz vier im V2 (5,37 P)

Anja Kahlig (AL) und Solon: Platz vier im Speedpass (9,45 Sek), Platz eins im 250-m-Passrennen (26,64 Sek), Platz fünf im F2 (3,86 P, im Pass Eisen verloren), Platz neun im T3 (4,40 P)

Barbara Kirchmayr-Urban (AL) und Snaelda: Platz fünf im Speedpass (9,54 Sek), Platz sieben in der PP1 (3,33 P), Platz zwei im 250-m-Passrennen (27,75 Sek)

Beate Kaltenegger (AL) und Moli:  Platz zwei im F2 (5,64 P), Platz sechs in der PP1 (3,67 P), Platz zehn im T4 (4,30 P)

Diana Ahrer (JG) und Ljomi: Platz elf im T8 (4,87 P), Platz elf im V9 (4,97 P), Platz 15 im V5 (4,67 P)

Elena Starzer (KI) und Kaspar: Platz eins in der G4 (5,42 P), Platz eins im V5 (5,50 P), Platz zwei im V3 (5,60 P), Platz vier im T8 (4,10 P)

Elisabeth Horner (KI) und Gapur: Platz zwei im T7 (5,00 P), Platz drei im V9 (4,90 P), Platz sechs im V3 (4,87 P)

Gloria Auer (JG) und Ina: Platz zwei im T6 (5,00 P), Platz vier im T7 (4,67 P), Platz 9 im V5 (5,20 P)

Hannah Chmelik (AL) und Olga: Platz acht in der PP1 (3,25 P)

Hannah Hagler (JG) und Huga: Platz vier im T7 (4,67 P), Platz zwölf im T8 (4,50 P), Platz zwölf im V9 (4,93 P), Platz 16 im V5 (3,67 P)

Johanna Kirchmayr (JR) und Hani: Platz eins im V1 (6,47 P), Platz zwei im T1 (6,27 P)

Johanna Kirchmayr  und Sylgia: Platz eins im Speedpass (8,60 Sek) , Platz drei in der PP1 (2,88 P), Platz eins im Gaedingakeppni (7,981 P; in diesem Bewerb gibt es Punkte zwischen 5 bis 10)

Johanna Osterkorn (KI) und Aria: Platz eins im V9 (5,33 P), Platz vier im V3 (5,37 P), Platz drei im T8 (4,27 P), Platz vier im T7 (4,60 P)

Leni Leichtfried (JG) und Lif: Platz drei im T8 (5,25 P), Platz fünf im V5 (5,33 P), Platz zehn im V9 (5,03 P)           

Lilli Zelsacher (JG) und Dalla: Platz drei im V9 (5,46 P), Platz sieben im V5 (5,23 P), Platz fünf im T8 (4,75)

Lilli Zelsacher und Flugar: Platz eins im Speedpass (9,33 Sek), Platz eins in der PP1 (4,21 P), Platz eins im 250-m-Passrennen (27,46 Sek), Platz zwei im F2 (5,60 P, erste in NÖ), Platz zwei im T4 (4,43 P)

Madeleine Wimmer (JG) und Skari: Platz vier im T8 (4,92 P), Platz 13 im V5 (4,97 P)

Mara Jaidhauser (JR) und Kengala: Platz eins im T 5 (4,87) Platz zwei im T8 (5,42 P), Platz drei in der PP2 (1,92 P), Platz drei im F9 (4,87 P)

Martina Wintersberger (JR) und Storkur: Platz fünf im T7 (4,75 P), Platz drei im T8 (5,00 P), Platz fünf im F9 (3,77 P), Platz vier in der PP2 (1,71 P)

Michaela Hagler (AL) und Svala: Platz neun im V5 (5,00), Platz zehn im T8 (4,53 P)

Paula Chmelik (JR) und Nattdis: Platz eins in der PP1 (5,42 P), Platz zwei im Speedpass (8,97 Sek)

Paula Chmelik und Ösp: Platz vier im F9 (3,83 P)

Romy Pölz (JG) und Gwendo: Platz eins in der G4 (5,54 P), Platz eins im V5 (5,88 P), Platz zwei im T8 (5,50 P)

Sophie Horner (JG) und Austri: Platz fünf im T3 (4,67 P), Platz sieben im V2 (5,07 P)

Sophie Horner und Kiljan: Platz eins im T7 (5,42 P), Platz drei im V5 (5,54 P)

Valentina Hagler (KI) und Tindra: Platz vier im V5 (3,60 P), Platz sieben im V3 (4,67 P), Platz fünf im T7 (4,43 P)

Verena Kirchmayr (AL) und Laki: Platz drei im T3 (6,17 P), Platz sieben im V2 (5.40 P)

 

 

2017 08 20 FilmabendAm Sonntag, dem 20. August, waren wir mit einer kleinen, feinen Gruppe von Jugendlichen aus dem JUKA im Kino, um uns Ostwind anzusehen.
Taschentücher haben wir auf jeden Fall gebraucht.
 
Aber demnächst wird es wieder sportlich.Am Freitag beginnen die Niederösterreichischen Landesmeisterschaften in Langschwarza mit einer Rekordbeteiligung aus Weistrach.  

 

 

 

2017 07 Filmabend 02Am letzten Samstag im Juli fand wieder unser jährlicher JUKA Filmabend statt. Schon am Nachmittag hat unsere liebe Birgit für uns gegrillt.

Zur Verdauung ging es nach dem Reiten auf den Sandplatz für Ballspiele und anderen Blödsinn.

2017 07 Filmabend 03

 Unser Lager durften wir wieder im hofeigenen Theorieraum
 aufschlagen, um dort mit Beamer und Leinwand den Filmabend
 zu beginnen. Natürlich war nach dem ersten Film noch keiner müde.
 Wir wagten uns für eine kleine Nachtwanderung noch einmal ins
 Freie.

 Geweckt durch Pferdewiehern und Pfauengeschrei haben wir noch gemütlich vor dem Clubhaus gemeinsam
 gefrühstückt.

 Ich freu mich schon auf unser nächstes Treffen! LG Doris

 

2017 07 30 rennpasstraining kEine Truppe von zehn Weistrachern und drei Gastreitern haben den super sonnigen Sonntag genutzt und ein gemeinsames Passtraining mit elektronischer Zeitnehmung veranstaltet. Eine ganz tolle Sache, um unter Wettkampfbedingungen zu trainieren und dabei auch den Leistungsstand zu überprüfen. Wo muss ich noch weiter dran arbeiten? Wie schnell läuft mein Pferd wirklich? Fühlt es sich schneller an als es ist, oder ist es vielleicht schneller als es sich anfühlt? 
Ich denke, diese Fragen haben wir klären können und starten in die letzte Trainingsphase der Turniersaison mit viel Motivation und bereiten uns bestmöglich auf den Start der NÖM in Langschwarza vor. Ende Oktober geben wir dann nochmal beim Weistracher Saisonfinale alles! 
Wir Reiter möchten uns ganz herzlich beim IRC-Weistrach für die tolle Unterstützung bedanken. Zum einen für die Initiative und Organisation von beispielsweise dem Spiele-/Filmeabend + Übernachtung für die Kids, bei dem es immer rund geht, und für die finanzielle Unterstützung, damit wir mit einer elektronischen Zeitnehmung trainieren konnten. Danke. 
Auch eine großes Dankeschön an die Familie Kirchmayr, die das alles erst möglich macht, dass wir so viele schöne Stunden auf ihrem Hof verbringen können!

Bis bald, 
Hannah

 

Die Österreichischen Jugendmeisterschaften in St. Radegund, gleichzeitig die zweite von drei heimischen WM-Qualifikationen in den Passbewerben, wurden natürlich ebenfalls von einem Weistracher Alphabet geschmückt.  Lilli gewann zwei Schärpen auf der Passbahn, die sie allerdings erst bei den Österreichischen Meisterschaften in Semriach erhalten wird. 

Chmelik: Paula wird mit Nattdis bei den Jungen Reitern im Speedpass sowie im Passrennen über 250 Meter Zweite, in der PP1 gelingt keine Wertung.

Hannah und Olga rasen in der Algemeinen Klasse im Speedpass auf den dritten Platz, in der PP1 werden sie Achte.

Hagler: Valentina gibt ihr Debüt in der Kinderklasse, wird mit Tindra im T7 Dritte und im V5-Finale Fünfte.

Hannah startet erstmals bei den Jugendlichen, wird mit Huga im T7 Dreizehnte, im T8 Elfte und im V9 Neunte.  

Mama Michaela schafft mit Frekja im Speedpass in der Allgemeinen Klasse eine schöne Länge, das Tempo wird schon noch kommen. Im T8 wird sie Elfte.

Horner: Sophie startet erstmals in der Jugend und versucht sich erstmals auch in den anspruchsvolleren B-Bewerben. Mit Austri wird sie im T3 Sechste und im V2 Zwölfte. Mit Kiljan wird sie im V5-Finale Dritte.

Kirchmayr(-Urban): Johanna und Hani belegen im V1-Finale der Jungen Reiter Platz fünf, im T1 werden sie Achte.

Barbara und Snaelda werden im Speedpass in der Allgemeinen Klasse Siebente und im Passrennen Vierte.

Lehner: Angelika wird mit Tjaldur im V2 und im T2 Vierte. Mit Andri erreicht sie in der leichten Passprüfung PP2 den zweiten und im T7 den dritten Platz.

Osterkorn: Johanna landet in der Kinderklasse mit Aria im T7 auf dem zweiten, im T8 und im V5 auf dem vierten Platz.

Wimmer: Madeleine gelingt das Turnierdebüt. Bei den Jugendlichen wird sie im T8-Finale Dritte, im V9 Neunte.

Zelsacher: Lilli und Flugar gewinnen bei den Jugendlichen den Speedpass, die schwere Passprüfung PP1 und das Passrennen. Im F2 werden sie Dritte, in der Fünfgang-Gesamtwertung Zweite. Ein Computerfehler verhindert zunächst die Meisterehrungen. In Semriach am kommenden Wochenende werden die Schärpen für die Österreichischen Meistertitel im Speedpass und in der PP1 nachgereicht. Im Passrennen gibt es keinen  Titel, weil sie die einzige Jugendliche am Start war.

 

2017 05 Andorf 06Die Weistracherinnen liefern beim Auftakt der Freiluftsaison in Andorf schöne Leistungen.

Hier das Andorfer Alphabet:

Angelika Lehner (JR) überrascht mit Andri, der auf seine alten Tage noch ein Passer wird. Dritte im Speedpass (mit 9,40 erstmals unter zehn Sekunden), Vierte in der PP2. Mit Tjaldur wird sie im T2-Finale Dritte.

Barbara Beck (AL), besser gesagt der fünfgängige Vopni hat Pech. Sein Rücken ist verspannt, es bleibt beim therapeutischen Reiten.

Barbara Kirchmayr-Urban (AL) erreicht mit Snaelda (8,34) im Speedpass Platz fünf.

Beate Kaltenecker (AL) tritt mit Moli erstmals im Fünfgang und auf der Passbahn an. Alle Längen gelingen, im F2 schaffen die beiden mit einem eleganten Auftritt Rang drei im B-Finale.

Claudia Dannhauser (AL) und Dalla treten beherzt im V9 und T8 an. Vorstellung gelungen.

Hannah Chmelik (AL) und Olga fegen über die Passbahn. Im Speedpass Dritte (8,30), in der PP1 Sechste.

Johanna Kirchmayr (JR) und Hani schaffen im T1 Platz vier in der Vorentscheidung, müssen aufs Finale  verzichten, weil Johanna unter Terminstress steht. Im V1 werden sie Sechste.

Lilli Zelsacher (JG) und Flugar alias Krüml verblüffen. Mit ihren Siegen im F2, in der PP1 und im Speedpass, vor allem aber mit ihrem Tempo. Krüml ist nach 8,39 Sekunden im Ziel, verbessert seinen Rekord um mehr als eine halbe Sekunde. Zum Vergleich: 2014 gewinnen die beiden die österreichische Kindermeisterschaft im Speedpass binnen 13,50 Sekunden.   

Martina Wintersberger (JR) und Storkur schnuppern auf der Passbahn, sammeln Erfahrung. Und gewinnen den T6, die Konkurrenz mischt sich sicherheitshalber gar nicht erst ein.

Paula Chmelik (JR) und Nattdis siegen im Speedpass und werden in der PP1 Zweite.

Verena Kirchmayr (AL) stellt ihren jungen Laki erstmals auswärts vor. Im T3 töltet Laki im B-Finale auf Platz drei. Im V2 werden sie Neunte, aufs B-Finale müssen sie verzichten. Verena ist wie Schwägerin Johanna Teil einer Hochzeitsgesellschaft.

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